Albansichten – Finissage-Konzert der Bozler-Ausstellung

Gudrun Walther Jürgen TreytzZum Abschluss der Ausstellung „Der Dorfphotograph Johannes Bozler und sein Sohn Karl“ im Oberlenninger Schlössle findet am 12. Januar 2018 folgende Veranstaltung statt: „Albansichten“. Folkkonzert des Duos Gudrun Walther und Jürgen Treyz mit Texten passend zur Fotoausstellung gelesen von Bernd Löffler. Beginn ist 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Eine Spende ist erwünscht. Anmeldung erbeten unter Tel. 07026-4116.

Vor dem Konzert von 17.30 bis 19 Uhr besteht die Möglichkeit, das ehemalige Tageslichtatelier von Johannes Bozler in Oberlenningen, Hofstraße 3 zu besichtigen. Das renovierte Gebäude wird ab dem Sommer die Naturheilpraxis von Frau Marzenna Pelzer beherbergen, die jetzt schon eingerichtet ist. Weitere Infos unter: www.heilpraktiker-pelzer.de

Der Dorfphotograph Johannes Bozler und sein Sohn Karl

Am 24. November um 19 Uhr eröffnen wir unsere diesjährige große Winterausstellung mit historischen Fotos, Postkarten usw. des Oberlenninger Photographen Johannes Bozler und seines Sohnes Karl. Zu sehen sind auch 2 Original-Kameras aus der Zeit um 1900, wovon eine aus dem ehemaligen Atelier  der Bozlers stammt. Die Ausstellung ist der im vergangenen Jahr verstorbenen Erika Hillegaart gewidmet, die anfangs noch bei der Zusammenstellung der Exponate und der Konzeption der Ausstellung mitgewirkt hat!

Teckboten-Artikel zur Ausstellungseröffnung

Ein Dorffotograf zieht in die weite Welt

Zur Ausstellung ist ein Rahmenprogramm geplant!

Sonntag, 3. Dezember (1. Advent)um 11,30 Uhr:

Matinee im Schlössle – “Lenninger erzählen“: Bernd Löffler berichtet von seinen Erfahrungen beim Vorbereiten der Ausstellung und erzählt von Vater und Sohn Bozler. Vor und nach der Matinee kann die Ausstellung besichtigt und die Broschüre von Frau Hillegaart zu Johannes Bozler erworben werden.

Hier können Sie eine kleine Bilderschau zur Ausstellung auf der Gemeinde-Homepage einsehen:

Bozler-Bilder

Sichtweisen – Andreas Hoffmann

Am Freitag, 15. September 2017, 19 Uhr, laden Gemeindebücherei Lenningen & Förderkreis Schlössle zur Ausstellungseröffnung von Andreas Hoffmann ins Schlössle ein. Sichtweisen – Installation, Fotografie, Fotografie auf Papier nennt der aus Ammerbuch/Tübingen kommende Künstler seine Arbeiten, die sowohl in den Räumen der Bücherei als auch im Museum für Papier- und Buchkunst zu sehen sein werden. Andreas Hoffmann stellt seit vielen Jahren die Auseinandersetzung mit dem menschlichen (häufig dem eigenen) Körper auf eindrucksvoll konsequente Weise in das Zentrum seiner künstlerischen Arbeit.

Mit künstlerischen Medien aus dem Bereich Performance, Film, Fotografie und Objektkunst entstanden in der Vergangenheit größere Werkgruppen, zusammengefasst unter Titeln wie Menschengefäß, Körperwege oder Hautkontakt.

Der Künstler untersucht, einem Feldforscher gleich, die unterschiedlichen Aspekte des Themas Sehen und Wahrnehmen. Unter dem Titel “Sichtweisen”entstanden so zuletzt zahlreiche künstlerische Assoziationen, in denen das Auge als Spiegel der Außenwelt zum zentralen Motiv wurde. Blickt das Auge einer Makrokamera in ein menschliches Auge, so spiegelt sich das Angeblickte. Was spiegelt sich und was genau davon können wir im Alltag des Sehens wahrnehmen? Verunsicherungen, Nachdenklichkeiten, unterschiedliche Betrachtungsweisen, die sich in seiner Arbeit spiegeln. Die Ausstellung wird mit einer Performance eröffnet: „Blickwinkel“ Bewegung – Bild – Text – Aktion mit Andreas Hoffmann und den beiden Schauspielern Klaus Möller und Paul Siemt. Beginn 19 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei!

Ausstellungsdauer: Ausstellung in den Räumen der Gemeindebücherei bis zum 14.10.2017, Installation im Museum für Papier- und Buchkunst bis zum 25.02.2018. Jeweils zu den üblichen Öffnungszeiten. Gemeindebücherei

Lenningen: Di 11-18 Uhr, Mi 15-18 Uhr, Do 15-19.30 Uhr, Fr 14-18 Uhr, Sa

10-12 Uhr; Museum für Papier- und Buchkunst: Sa 10-12 Uhr, So 14-18 Uhr

Besuch der Nachfahren der Schilling von Cannstatt im Schlössle

Am 17. Juni 2017 durfte das Oberlenninger Schlössle eine Delegation der Nachfahren der Schilling von Cannstatt empfangen. Im Rahmen ihres Familientages besuchte eine Gruppe von 105 Personen das Oberlenninger Schlössle. Das Schlössle war von deren Vorfahren Ende des 16. Jh. gebaut worden. Es war beileibe nicht das einzige interessante Gebäude, besaßen doch die von Schillings ausgedehnte Ländereien und viele Schlösser oder Burgen in der Umgebung. Historiker sprechen von bis zu 24, von denen viele heute nicht mehr existieren. Man kennt also ihre Zahl oder ihre Orte nicht genau. Von anderen sind nur noch Ruinen vorhanden, z.B. Sulzburg, Rauber, Wielandstein. Das Oberlenninger Schlössle hingegen präsentiert sich nahezu in seiner ganzen alten Pracht. Ein kleiner Wermutstropfen war das Gerüst um das Gebäude herum, aber die von Schillings wollen wiederkommen, wenn auch von außen alles im alten Glanz erstrahlt.
Bei 105 Teilnehmern war die Führung durch das Schlössle eine logistische Herausforderung. Diese wurde aber von den Führerinnen Frau Bächle und Frau Seyfert und mit Elisabeth Vogt als Vorsitzende des Förderkreises Schlösse und Übersetzerin bestens gemeistert. Die Besucher, die aus der ganzen Welt für diesen Familientag angereist waren,  zeigten sich vollständig begeistert vom Schlössle, seiner Bauweise und seiner wechselvollen Geschichte. Auch die fachkundige Führung und Übersetzung erntete ausgesprochenes Lob. Viele wussten erstaunlich viel über ihre Vorfahren und stellten ganz gezielte Fragen zur Geschichte der von Schillings. Auch das Museum für Papier- und Buchkunst weckte großes Interesse.