Schlössle am Denkmaltag Sonntag 8.9.2019 geöffnet

Auch in diesem Jahr nimmt der Förderkreis Schlössle am Tag des Offenen Denkmals teil:

Das Schlössle Oberlenningen ist am Sonntag, 8. September 2019, von 11 – 17 Uhrfür Besucher geöffnet, der Eintrittist frei.

Gerne führenSie die Mitglieder des Förderkreises auf spontane Anfrage durch die historischen Räume und beantworten Ihre Fragen zur Geschichte des Hauses, der historischen und aktuellen Funktion der Räume, der Restaurierungsgeschichte etc.

Eine fast einzigartige Besonderheitim Schlössle ist der dort wiederentdeckte originale Fensterladen aus der Erbauungszeit. Er wurde zum Vorbild z.B. der restaurierten Fachwerkhäuserzeile in Esslingen!

In den Räumen des Museums für Papier- und Buchkunst sowie in der Bücherei sind Installation und Ausstellungvon Barbara Lörz zu sehen: „Papier – alles in allem; Abdrücke – Spuren der Verwandlung“.

Musik zum Motto des Denkmaltages2019 Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architekturerklingt im Obergeschoß: Doris Lipka-Krischke und Stefan Lipka musizieren u.a. „alte moderne Musik“ aus dem späten Mittelalter und aus dem italienischen Frühbarock um 1600, der Erbauungszeit des Schlössle. Zu dieser Zeit propagierte Claudio Monteverdi eine neue Art von Musik: Wort und Ton sollen im Einklang stehen, wobei sich die Musik ganz in den Dienst der Ausdeutung des Wortes stellt. Bald entstand daraus die Oper und trat rasch ihren Siegeszug in ganz Europa an.

Barbara Lörz Abdrücke – Spuren der Veränderung

Austellung vom 28. September 2019 bis zum 28. Februar 2020

Eröffnung am 06. September 19:00 Uhr im Schlössle in Oberlenningen

Begrüßung: Ev Dörsam Leitung des Museums für Papier- und Buchkunst und der Gemeindebücherei Einführung: Elke Eberle M.A.

Seit 25 Jahren arbeitet Barbara Lörz mit Papier und verfolgt einen betont experimentierfreudigen Ansatz der Papiergestaltung; sie lässt zer- brechlich und doch zugleich kraftvoll wirkende Reliefs, Bilder und Objekte entstehen, deren Formvokabular und Farbnuancen Strukturen und Mustern von pflanzlichen Zellformen und Landschaftsformen nachspüren.
Papier als Werkstoff avanciert zum idealen Medium, um Aspekte des Werdens, Seins und Vergehens aufzuzeigen.